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Rückblick2023-01-12T10:50:04+01:00

Es ist vollbracht – der Umzug ins neue Pflegehaus im Thomaszentrum ist geschafft! Der Kraftakt, ein komplettes Seniorenpflegeheim binnen eines Tages vom alten Standort, dem Wichernhaus in Freiburger Altstadt, nach Freiburg-Zähringen ins neugeschaffene Thomaszentrum umzuziehen, ist mit vereinten Kräften gelungen.

Die Entstehung des neugebauten Thomaszentrums in Freiburg-Zähringen hatte einen langen Vorlauf. Viele Jahre dauerten die Abstimmungen im Vorfeld und die Planungen. Nun ist innerhalb von zwei Jahren ein architektonisch ansprechender Neubau entstanden, der die ehrwürdige Thomaskirche gekonnt integriert. Ganz viel Liebe zum Detail und viele Gedanken zur optimalen Umsetzung sind auch in die Vorbereitung des Umzugs vom Wichernhaus ins neue Pflegehaus im Thomaszentrum geflossen. Ein komplettes Seniorenpflegeheim mit allen Bewohnerinnen und Bewohnern und den Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen von einem Tag auf den anderen in ein neues Haus zu überführen – das erfordert minutiöse Planung und, wenn der große Tag dann da ist, auch ein wenig Improvisationstalent.

Zum Glück brauchten die Beteiligten von letzterem am 7. Dezember 2023 dann doch gar nicht so viel. Denn führende Köpfe in Pflege, Verwaltung, Hauswirtschaft und Haustechnik hatten über Monate intensiv den großen Umzugstag geplant und vor allem exzellent vorbereitet. Das neue Haus war so sorgsam und liebevoll vorbereitet worden, dass es die 84 Bewohnerinnen und Bewohner gewissermaßen mit offenen Armen (und einem schönen Begrüßungsgeschenk) empfing. So konnte das Pflegehaus im Thomaszentrum im Nu für die Seniorinnen und Senioren aus der Freiburger Altstadt zu einem gemütlichen Wohlfühl-Zuhause werden.

Am Umzugstag halfen zahlreiche Mitarbeitenden der Stadtmission aus anderen Bereichen und Standorten mit, um zum reibungslosen Gelingen beizutragen. Ganz herzlichen Dank für die großartige Unterstützung, die den Mitarbeitenden des Seniorenpflegeheims auch mental eine große Hilfe war, diesen Kraftakt zu meistern. So konnte der Umzug auch dank des guten Wetters und der Unterstützung durch die Fahrerinnen und Fahrer des Roten Kreuzes binnen sechs Stunden über die Bühne gehen. Gegen 14 Uhr waren alle Bewohnerinnen und Bewohner bereits in ihrer neuen Heimat in der Tullastraße angekommen. Dass sie dort ein willkommen heißendes Lächeln aus bekannten Gesichtern von Pflegekräften, sozialer Betreuung und Verwaltung empfing, machte für die betagten Menschen den Umzug sichtbar leichter.

Nun gilt es, dass sich in der neuen Umgebung im Thomaszentrum Abläufe einspielen, Prozesse zu positiver Routine werden und sich das Wohngemeinschafts-Konzept jeden Tags aufs Neue im gemeinsamen Miteinander das Pflegeheim-Alltags mit Leben füllt.

25. Januar 2024|Aktuell, Danke|

50 Jahre im Wichernhaus: Ehrung für den „dienstältesten“ Bewohner des Pflegeheims

Ein außergewöhnlich seltenes Jubiläum konnte kürzlich Anton Drwota im Wichernhaus begehen: Er lebt seit nunmehr 50 Jahren in dem Freiburger Pflegeheim, das zur Evangelischen Stadtmission gehört.

Für die Mitglieder des Leitungsteams um Einrichtungsleiter Siegbert Thoma war dies Grund genug, im Rahmen einer kleinen Feier die Zeit noch einmal Revue passieren zu lassen und den „dienstältesten“ Bewohner des Wichernhauses hoch leben zu lassen. Tabea Ruhnau, Fachberaterin im Bereich Betreuung und selbst schon lange Jahre Mitarbeiterin bei der Evangelischen Stadtmission, erinnerte sich noch gut an die frühen Jahre, die Anton Drwota im Wichernhaus verbrachte.

„Sie gehören ganz ohne Frage untrennbar zu diesem Haus mit dazu,“ sagte Siegbert Thoma in seiner Laudatio. Anton Drwota sei von allen Mitarbeitenden der Einrichtung sehr geschätzt und erfreue sich höchster Beliebtheit. Der Einrichtungsleiter wünschte dem Jubilar noch viele erfüllte und gesegnete Jahre in der großen Gemeinschaft der Bewohner und Mitarbeiter des Wichernhauses und sprach zum Abschluss seiner Ansprache ein Gebet.

Zur Erinnerung an den denkwürdigen Tag überreichte Siegbert Thoma eine Ehrenurkunde, Blumen – und Anton Drwotas Lieblingstorte: Erdbeersahne mit frischen Früchten.

8. März 2021|Aktuell|

„Der Schutz der Menschen steht für uns im Mittelpunkt“
Die zweite Impfrunde im Wichernhaus ist abgeschlossen

Bereits Anfang Februar wurde im Seniorenpflegeheim Wichernhaus in Freiburg mit der Impfung der Bewohnerschaft und der Mitarbeitenden begonnen. Bereits wenige Wochen später haben mobile Impfteams des Zentralen Impfzentrums auch die zweite Impfung in dem Heim, dessen Träger die Evangelische Stadtmission Freiburg ist, durchgeführt. Verwendet wurde der Impfstoff von Biontech/ Pfizer. Für neu einziehende Bewohner und auch für Mitarbeitende, die bisher noch unentschlossen waren, werden weitere Impftermine angeboten.

Einrichtungsleiter Siegbert Thoma erklärt zu den Impfungen:
„Für uns stand von Anfang an im Mittelpunkt, die uns anvertrauten Menschen vor einer Corona-Erkrankung zu schützen. Insbesondere die Seniorinnen und Senioren, die bei uns leben, aber auch unsere Mitarbeitenden. Deswegen gelten bei uns strenge Schutzmaßnahmen, und bereits seit November 2020 bieten wir für alle, die hier arbeiten oder zu Besuch kommen, wöchentliche Antigen-Tests an.
Wir sind sehr froh, dass unsere Bewohner und unser Personal durch die Impfungen nun einen wirksamen Schutz vor einer Infektion erhalten haben. Die Impfbereitschaft war bei beiden Gruppen hoch, denn Bewohner und Mitarbeitende setzen sehr viel Hoffnung in die Impfung.
Die Hygiene- und Abstandsregeln bleiben weiterhin in Kraft. Auch die Maskenpflicht und die Testungen behalten wir bis auf Weiteres bei. Lockerungen der Maßnahmen kann es erst geben, wenn das Robert-Koch-Institut, nach dessen Vorgaben wir uns richten, dafür grünes Licht gibt. Wir bitten die Besucher und Besucherinnen, die zu uns kommen, dafür um Verständnis und hoffen auf ihre Mitwirkung!“

Ein besonderes Dankeschön für die „großartige Unterstützung“ richtet Thoma „an das Impfteam, die beteiligten Hausärzte Dr. Christian Schmitthenner, Dr. Hubertus Jahn sowie an das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Freiburg e.V., das uns zurzeit bei den Testungen personell entlastet“.
Auch an die Mitarbeitenden in allen Bereichen geht ein großer Dank: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Pflegeeinrichtung können nicht einfach ins Homeoffice geschickt werden, sie werden vor Ort von unseren Bewohnern gebraucht! Sie unterziehen sich täglich den kompletten Schutzmaßnahmen, werden wöchentlich mehrmals getestet und sind privat seit einem Jahr sehr eingeschränkt, auch während der vorherigen Lockerungen.“

3. März 2021|Aktuell, Corona-Virus|

Im Einsatz an der Corona-Front: Bundeswehrsoldaten helfen bei Testungen im Wichernhaus

Wer sich im Seniorenpflegeheim Wichernhaus auf Corona testen lässt, steht seit Ende Januar einem uniformierten Soldaten gegenüber. Die Bundeswehr leistet in dem Freiburger Heim drei Wochen lang Amtshilfe und hat dafür zwei Soldaten an die „Corona-Front“ beordert. Feldwebel Konstantin Bayer und Hauptfeldwebel Arthur Schreiner nehmen Abstriche beim Personal und den Besuchern vor und prüfen mit einem Schnelltest, ob die Proben auf eine Corona-Infektion hinweisen.

Wie kam es zu diesem Einsatz? „Die neue Corona-Landesverordnung für Seniorenpflegeheime sieht seit dem 18. Januar vor, dass wir nicht nur Besucher, sondern auch alle Mitarbeitenden testen müssen – und zwar jeden dreimal pro Woche“, erklärt Einrichtungsleiter Siegbert Thoma.Da die Tests nur von einer Pflegefachkraft durchgeführt werden dürfen, sei diese Anforderung mit dem vorhandenen Personal „nicht abdeckbar“ gewesen: „Die Fachkräfte werden primär für die Versorgung unserer Bewohner auf den Wohnbereichen gebraucht. In der Zeit, die sie mit Testungen verbringen, fehlen sie dort.“ Als die Heimaufsicht den Testaufwand bei den Heimen abfragte und kostenlose Unterstützung durch die Bundeswehr anbot, überlegte Thoma nicht lange – und machte von Anfang an nur positive Erfahrungen: „Die Antragsstellung lief sehr unbürokratisch ab. Die Verantwortlichen bei der Bundeswehr sind freundlich und zuvorkommend, alles ist gut strukturiert und verlässlich, die Kommunikation läuft fantastisch.“ Auch von den Soldaten, die dann Ende Januar anrückten, wurde Siegbert Thoma nicht enttäuscht: „Beide sind im Umgang und Verhalten tipptopp und freundlich. Sie arbeiten sehr strukturiert und sind so eine tolle Entlastung für unser Pflegepersonal. Besser könnte es nicht laufen!“

Doch wie empfinden die beiden Soldaten selbst den ungewöhnlichen Einsatz? Konstantin Bayer, der in seiner Kaserne normalerweise als Kfz-Instandsetzer arbeitet, freut sich, dass seine Hilfe so willkommen ist: „Wir wurden hier mit offenen Armen empfangen.“ Positive Rückmeldungen bekomme er sowohl von den Mitarbeitenden als auch von den Besuchern, hier besonders von den älteren: „Viele von denen waren selbst beim Bund, als es die Wehrpflicht noch gab, und stellen interessierte Fragen.“ Über die Uniform erschrocken sei noch niemand. Die Einrichtungsleitung hatte die Angehörigen und die Mitarbeiter allerdings auch „vorgewarnt“, dass Soldaten die Testungen übernehmen.
Neben dem Komfort eines eigenen Zimmers mit Fernseher und WLAN genießt der junge Soldat vor allem die reichliche Verpflegung: „Wir bekommen schon zum Frühstück so viel zu essen, dass es auch für den Mittag reicht!“

Zum Morgenappell antreten muss Konstantin Bayer im Wichernhaus nicht, aber die disziplinierte Arbeitsweise, die er beim „Bund“ gelernt hat, kommt ihm bei seiner neuen Aufgabe zugute. Was er in den vorbereitenden Schulungen von dem Freiburger Hausarzt Dr. Hubertus Jahn und Pflegefachkraft Andreas Zeidler lernte, konnte er sofort umsetzen. „In den ersten beiden Tagen hat mich eine Fachkraft beim Testen begleitet. Dann war klar, dass ich das allein kann.“ Jetzt schauen ihm die „Kameraden“ aus der Pflege nur noch stichprobenartig über die Schulter. Bayer geht bei den Tests sehr behutsam zu Werke, denn dass sich die Abstriche in Rachen und Nase sehr unangenehm anfühlen, weiß der Feldwebel aus eigener Erfahrung. „Da ich hier arbeite, muss ich mich selbst auch dreimal die Woche testen lassen.“

Einblicke in den Pflegeheim-Alltag erhält der 21-Jährige kaum. Bei einer Reihentestung von Bewohnern war er dabei, aber sonst ist er nur in der Teststation am Eingang tätig. Dennoch ist ihm klar: „Ich habe großen Respekt vor dem, was die Pflegekräfte leisten. Ich könnte das nicht.“ Er selbst sei mehr technisch begabt. Deswegen freut er sich auch schon darauf, nach seinem aktuellen Einsatz die Wattestäbchen wieder gegen einen Schraubenschlüssel einzutauschen und bei seiner Stammeinheit an Autos zu basteln. Der gelernte KFZ-Mechatroniker will dort seinen Meister machen.

Siegbert Thoma und sein Team würden die Amtshilfe gerne länger als drei Wochen in Anspruch nehmen, aber das ist bisher nicht vorgesehen. Aktuell sind sie einfach nur froh über die kompetente Entlastung: „Wir sind Monika Schneckenburger von der Heimaufsicht sehr dankbar, dass sie diese wertvolle Hilfe für uns in die Wege geleitet hat. Ein großer Dank geht auch an die verantwortlichen Koordinatoren, Oberstleutnant Michael Bargmann und Hauptfeldwebel Hans-Peter Huber vom Kreisverbindungskommando Freiburg-Stadt, die für die Schnelltest-Einsätze der Soldaten für die Pflegeheime in Freiburg und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald zuständig sind.“

PS: Der Stadtkurier Freiburg hat Feldwebel Bayer am 11. Februar zum „Freiburger der Woche“ gekürt. Herzlichen Glückwunsch!

Die Badische Zeitung berichtet in der Freiburger Lokalausgabe am 16.2.2021 über Testungen in Freiburger Pflegeheimen, die durch Bundeswehrsoldaten durchgeführt werden. Darin wird auch das Wichernhaus erwähnt.

Hier geht es zum Artikel. (Der vollständige Text ist nur für Abonnent*innen zugänglich.)

20. Februar 2021|Aktuell, Corona-Virus|

Ein Pieks für mehr Sicherheit: Erster Impfdurchgang im Wichernhaus abgeschlossen

Rund 130 Mitarbeitende und Bewohner*innen des Seniorenpflegeheims Wichernhaus in Freiburg erhielten Anfang Februar ihre erste Impfung gegen das Corona-Virus. Die Impfärzte Dr. Hubertus Jahn und Dr. Christian Schmitthenner hatten im Vorwege mehrere Aufklärungstermine angeboten, bei denen sich die Impflinge informieren und Fragen stellen konnten.

Einrichtungsleiter Siegbert Thoma: „Wir freuen uns sehr über den Impfschutz für die Menschen, die im Wichernhaus leben und arbeiten. Den beteiligten Ärzten, dem mobilen Impfteam und Frau Dr. Gisa Weißgerber, der Impf-Koordinatorin für Freiburg, sind wir sehr dankbar für die enorme Unterstützung, die wir von ihnen erfahren.“

15. Februar 2021|Aktuell, Corona-Virus|

Botschafter der guten Laune: Diakonisches Werk und Rotary Club fördern
Clownsbesuche im Wichernhaus

Gesang und Gelächter schallen am Freitagnachmittag über die Flure des Seniorenpflegeheims Wichernhaus in Freiburg. Mit Bollenhut, roter Pappnase und Gitarre bringen zwei Clowns die Bewohnerinnen und Bewohner zum Strahlen. Einmal im Monat besuchen sie die Senioren, singen Schlager und Volkslieder, die Erinnerungen wecken – und machen als Clowns natürlich auch ihre Späße. Demenzkranke oder bettlägerige Senioren profitieren von den Besuchen genauso wie „fitte“ Bewohner.

Unterstützt werden die Besuche der Clowns vom Diakonischen Werk Baden, das dafür Mittel aus der Kollekte „diakonische Hilfen für ältere Menschen“ in Höhe von rund 6.200 Euro bewilligt, sowie durch eine Spende des Rotary-Clubs Freiburg in Höhe von 14.645 Euro an den Freiburger Verein „Lachverband e.V.“, der regelmäßige, professionelle Clownsbesuche in Kinderkliniken und Seniorenheimen organisiert und diese über Spenden, Sponsoring, Benefizveranstaltungen und Mitgliedsbeiträge finanziert. Die Spende der Rotarier kommt dem Wichernhaus und zwei anderen lokalen Einrichtungen zugute.

„Wir sind sehr froh über diese Unterstützung. Im Namen unserer Bewohner danken wir dem Rotary Club und dem Diakonischen Werk von Herzen!“, freut sich Tabea Ruhnau, Leiterin der sozialen Betreuung im Wichernhaus.

Ingeborg Holl freut sich über den Besuch der Clowns Adele Spätzle und Lucie Lulu.

10. April 2020|Aktuell, Allgemein|
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